Die eigene (Next-) Cloud

Nextcloud File list

Im Grunde ist es doch einfach.
Dropbox, Onedrive, Googles Speicherlösung, box.com und noch Amazons Drive bieten viel Speicherplatz und sind bequem. Man muss sich um nichts kümmern.

Stimmt in gewisser Weise auch. Leider aber auch doch nicht. Technisch werden die Dienste zu einem gewissen Grad kostenfrei angeboten, bieten diverse Zusatzleistungen wie mehr Speicherplatz oder ein Office-Paket mit mehr Speicherplatz gegen Entgelt oder Empfehlung. Dass das nicht immer positiv ist, zeigt in der Vergangenheit, dass einige Dienste Ihre Daten nicht immer gegen fremden Zugriff absichern. So hatte Dropbox bereits diverse Probleme (1, 2) und die Daten auf der Cloud sind für die Anbieter ebenfalls abrufbar.

Seit Februar 2016 betreibe ich einen eigenen Nextcloud Server komplett selbst administriert und kann nur Positives berichten.

Warum du das auch machen kannst und solltest, möchte ich nachfolgend erklären.  „Die eigene (Next-) Cloud“ weiterlesen

Ein Tag Android und …

Ab und an besteht ja der Wunsch und Drang nach etwas Neuem. Vor etwas mehr wie einem Jahr habe ich, nachdem ich vom iPhone 4 auf ein Motorola Razr i, einem Wiko Mobile Stairway, auf ein Moto G und kurzweilig auch ein Nexus 4 gewechselt habe, wieder auf ein Apple Gerät, dem iPhone 6, gewechselt.

In der Nutzungsdauer der auf Android basierenden Geräten entstand auch das Robotertelefon, ein Podcast für Android Ein- und Umsteiger. Einige der ersten Folgen sind noch Online.

Da die Kamera vom iPhone 6 mir in den letzten Tagen und Wochen immer schlechter vorkam, entstand der Drang nach etwas Neuem. Um jetzt nicht blind in die Falle zu laufen, ein Google Pixel oder Sony Xperia XZ zu erwerben, wollte ich das Android-Universum nochmals ausprobieren und habe hierzu ein Nexus 5 auf eBay erworben. Nach dem ersten Start viel die Anzeige bezüglich der Akkulaufzeit auf 6% innert 15 Minuten. Schnell noch einen neuen Akku bestellt und auch verbaut.

Der Eindruck

Im Grunde hat sich nichts verändert. Die Freiheiten mit dem Zugriff auf das Dateisystem ist noch vorhanden und die gefühlte „Kantigkeit“ des Betriebssystems ist ebenfalls da. Es war Paranoid Android 6.0.3 und LineageOS 14.1 installiert und auch im Einsatz. Funktioniert hat im Grunde eigentlich Alles auf den ersten Blick. Instagram sieht ähnlich wie unter iOS aus, WhatsApp auch und im Grunde war das auch toll.

Was hat nicht funktioniert?

Der Sync mit meinem Auto (Ford Focus Baujahr 2016) via Bluetooth, oder überhaupt das Verbinden ging mit Paranoid Android nicht, mit LinaegeOS gings dann. Weitere Tests habe ich nicht groß durch geführt, da ich die Wiedergabe von Musik im Auto schon gerne hätte und die Freisprecheinrichtung ebenfalls.

Warum setze ich auf alternative Roms?

Naja, das Nexus hat im Grunde das Problem, dass es keine Updates mehr von Google erhält. Heißt, es steckt auf Android 6 fest. Aktuell ist Version 8.1.

Gibt es das Nexus noch?

Nein, ich hatte es keine Woche in meinem Besitz und habe es wieder veräußert, da ich ein funktionierendes Telefon doch gerne hätte.


Dieser Artikel wurde im Februar 2017 geschrieben und verändert im Dezember 2017 veröffentlicht. Aktuell nutze ich ein iPhone 8 Plus, suche aber weiterhin nach weiteren Alternativen um auch über den Tellerrand zu schauen.

Microsoft haut Innovation raus

Eigentlich habe ich in den letzten Tagen lediglich dem Apple-Event am 27.10.16 entgegen gefiebert. Irgendwie urplötzlich fliegt an mir auf Twitter dann heute die Information vorbei, dass Microsoft den Kreativen ordentlich Hardware und Software angekündigt hat.

Während Apple auf iPad und mobil setzt, ist Microsoft mit einem Pendant zum iMac gestartet. Mit Touch und auf den ersten Blick genialen Funktionen. Lassen wir uns überraschen, was morgen Apple als Antwort liefert. Oder, wie eher wahrscheinlich Synonyme für „awesome“, „great“, … Ich erinnere mich noch an die „I’m a Mac, I’m a PC“ Werbespots. Irgendwie ist das stand jetzt eher umgekehrt.

Hier die Vorstellung des Surface Studios:

Bericht von Engadged:

{Update} Robotertelefon geht in Season 2

robotertelefon-600Vor drei Jahren habe ich gedacht, es wäre doch genial, einen eigenen Podcast betreiben zu können. Die Idee war sehr schnell gefunden und somit habe ich Mitstreiter gesucht. Das Robotertelefon war geboren und hat Anfang 2014 bereits die ersten Episoden veröffentlichen können.

Nach nunmehr 2 Jahre nach der letzten Episode laufen derzeit die Vorbereitungen für eine Season 2. Es wird Veränderungen im Themenbereich geben. Im Grunde die, welche in Episode 6Plus angekündigt wurden.

Da in der Zwischenzeit wie gesagt zwei Jahre vergangen sind, gab es diverse technische Probleme. So fehlen uns ein paar Aufnahmen, bzw. die finale Episoden davon.
Das Meiste wurde innerhalb der letzten Tage rekonstruiert und erneut der Welt zur Verfügung gestellt. Einige Episoden sind leider im Nichts verschwunden und wurden mit einem kleinen Platzhalter ersetzt. Solltest du aber genau die Episode noch in deinem Podcatcher oder deiner Festplatte finden, freuen wir uns über eine kurze Nachricht und die Übermittlung der Episode.

Aufgrund Ermangelung aktueller Episoden, scheint iTunes derzeit aber auch die Wiederaufnahme in das iTunes Podcasterverzeichnis zu verweigern. Sobald wir allerdings wieder Episoden aufgenommen haben, sollte sich das Problem auch erledigen. Hoffen wir zumindest.

Wann und mit wem Folgen kommen, bleibt derzeit ein wohl gehütetes Geheimnis. 😉 So viel sei aber verraten. Wir starten wieder in naher Zukunft. 

Falls du Themenwünsche hast, schreibe sie am Besten unten in die Kommentare oder noch besser an team@robotertelefon.de.
Wir werden uns von einem reinen Android-Podcast hin zu einem Einsteiger- und Umsteigerpodcast entwickeln und schlichtweg das Mobile in den Focus stellen. Zu eng möchten wir uns das Korsett aber nicht anlegen.

Sicherlich wird sich in Season 2 auch noch einiges einpendeln müssen. Die genaue Themenwahl und Struktur muss ebenfalls noch gefunden werden. Ziel ist es dieses mal mehr als 7 Episoden zu veröffentlichen und unter Umständen dies auch etwas kontinuierlicher. Schauen wir einmal, was die Zukunft für uns bringt.

Du Möchtest die alten Episoden, soweit vorhanden, vom Robotertelefon hören? Hier gehts lang.

Update 29.12.2017:

Wie vielleicht schon bemerkt, gibt es keine Neuigkeiten in dieser Richtung. Das Projekt Robotertelefon ist somit ein Kurzes gewesen. Die bisherigen Sendungen bleiben weiterhin online, weitere werden aber vorerst nicht hinzu kommen.

 

Windows 10 und mehrere Benutzer

Seit mehreren Tagen versuche ich auf meinem Windows 10 (Test-) Laptop mehrere Benutzer ein zu richten.

Da ich ein Update von Windows 7 durch geführt habe und den Login mit einem Microsoft Account aktiviert habe, scheint es offensichtlich so zu sein, dass nur ein Benutzer aktiviert werden kann.

Interessant ist hier, dass ich, wenn ich mich mit dem angelegten Benutzer im abgesicherten Modus einlogge eine Meldung bekomme, dass der Desktop nicht zur Verfügung stünde. Logge ich mich mit normal gestartetem Windows mit dem Testbenutzer ein, so scheint der Profildienst nicht aktiviert zu sein.

Nach einigen Tagen intensiver Recherche und nachdenken, meine ich mich erinnern zu können, dass bei der Installation von Windows 10 die Frage aufkam, ob sich andere User ebenfalls anmelden können sollen. Dies habe ich damals mit ja beantwortet.

Doof nur, dass es hier keinen (weiteren) Schalter gibt. Manchmal freue ich mich, nicht auf Windows 10 angewiesen zu sein. Linux und Mac sind tolle Alternativen. Ich kann hier jedem raten zumindest einmal Linux (und nein, kein Ubuntu) aus zu probieren und zumindest als zweites Betriebssystem Linux zu installieren.

Hast du Erfahrungen mit Windows 10 und mehreren Accounts und/oder Linux installiert um Windows zu entgehen? Schreib hierzu in den Kommentaren.

Neuerungen auf buzig.de

Demnächst gibt es Neuerungen auf buzig.de. Es laufen Vorbereitungen neben den ab und an Veröffentlichten Beiträgen zu Synology und Co. weiteren Inhalt hinzu zu fügen.

Dinge, die ich mir selbst aneigne oder Anderen versuche näher zu bringen werden nicht nur in Beiträge gegossen, sondern in Zukunft mehr oder weniger ausführlich in eine Knowledgebase abgelegt.

Warum das Ganze?

Der Grund, warum ich das derzeit vorbereite ist relativ einfach. Ich suche mir Informationen von unterschiedlichen Websites und nutze hier unterschiedliche Geräte, die mir nicht immer selbst gehören.

Damit ich das nicht alles auf Papier oder in einem anderen System festhalten muss, habe ich mich dazu entschlossen das hierüber zu veröffentlichen. Somit hat vielleicht manch Anderer auch noch etwas davon.

Da ich in den Statistiken sehe, dass sehr viele bezüglich meiner Artikel rund um die Synology-NAS von Google und Co. zu diesem Blog finden, möchte ich euch hier in Zukunft mehr liefern.

Themenwünsche?

Du hast einen Themenwunsch, möchtest zu einem gewissen Teilbereich mehr wissen? Schreib mir doch einfach oder schreibe unten einen Kommentar.

Einige haben mir E-Mails geschrieben um einige Themen spezielle beantwortet zu bekommen. Aus manchen Fragen wurde ein Beitrag hier; andere sind direkt beantwortet worden.

Backups sind wichtig

Facepalm CC-by-sa von Gunnar Ries (flickr)

Seit ein paar Wochen betreibe ich auf einem dedizierten Server eine kleine Spielwiese für mich.

Um nicht sämtliche Daten via Dropbox, Microsoft OneDrive oder bei Google speichern zu müssen, habe ich eine Owncloud-Instanz installiert. Natürlich mit einem SSL- Zertifikat von Let’s encrypt.

Nun hat der Heise-Verlag in der aktuellen Ausgabe (10/16) der c’t einige Artikel dem Thema IPv6 gewidmet. Im Grunde wollte ich schon seit längerem den Server via IPv6 zusätzlich zum bisherigen IPv6 Protokoll erreichbar bekommen. Gesagt getan, das mir zu Verfügung stehende Subnetz angeschaut und via einer Website direkt die Einzelnen IP-Adressen umrechnen lassen.
Die erste Adresse genommen und wie vom Hoster beschrieben in /etc/network/interfaces eingetragen. Im Anschluß den Netzwerk Service neu gestartet und Zack – keine Verbindung mehr zum Server.

Ja, so doof kann man sein. Schlichtweg kopiert und eingefügt. Die Zugangsdaten zum Remote Management sind natürlich nicht aktuell.

Glücklicherweise hat mir ein Arbeitskollege ein paar Tipps gegeben, wie am Besten backups zu erstellen wären und mir auch ein kleines Shell-Script zur Verfügung gestellt. Dieses habe ich modifiziert und es läuft nun täglich um ein Archiv vom kompletten Server zu erstellen.

Der einzige Haken ist derzeit, dass ich das Archiv täglich herunter laden muss.

Wenn mir der Hoster keine Lösung für mein „Aussperren“ hat, darf ich den Server leider in Gänze neu auspielen und die bereits mühsam getätigten Einstellungen nochmals tätigen und die Inhalte der Owncloud erneut hoch laden.

Also: Backups sind wichtig!

Bildquelle:

Flickr – Gunnar Ries – cc-by-sa

Ext. Datenträger auswerfen auf einer Synology

Mein Artikel über das Löschen alter Backups auf der Synology hat sich in letzter Zeit zu einem sehr frequentierten Artikel gemausert. Einige Anfragen diesbezüglich landeten in den Kommentaren, andere kamen via E-Mail. Vielen Dank hierfür! Ich freue mich über Weitere!

Auf eine Frage möchte ich folgend genauer eingehen. Ich wurde gefragt, inwieweit es möglich wäre ein USB-Gerät, welches nicht über eine Stromsparfunktion verfügt nach einer erfolgten Datensicherung aus zu werfen. Da das Ausschalten des USB-Geräts in diesem Falle über eine Zeitschaltuhr passieren soll, gilt es folgendes zu beachten.

  • Datentransfer sollte zu 100% erledigt sein (nicht immer genau prüfbar)
  • Durch das Ausschalten des Geräts via Strom könnten Schäden an Hardware entstehen. (denke ich, bin hier aber kein Experte)
  • Unter Umständen könnte das wieder Einschalten zu Erkennungsschwierigkeiten führen.

Recherche

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