Windows 10 und mehrere Benutzer

Seit mehreren Tagen versuche ich auf meinem Windows 10 (Test-) Laptop mehrere Benutzer ein zu richten.

Da ich ein Update von Windows 7 durch geführt habe und den Login mit einem Microsoft Account aktiviert habe, scheint es offensichtlich so zu sein, dass nur ein Benutzer aktiviert werden kann.

Interessant ist hier, dass ich, wenn ich mich mit dem angelegten Benutzer im abgesicherten Modus einlogge eine Meldung bekomme, dass der Desktop nicht zur Verfügung stünde. Logge ich mich mit normal gestartetem Windows mit dem Testbenutzer ein, so scheint der Profildienst nicht aktiviert zu sein.

Nach einigen Tagen intensiver Recherche und nachdenken, meine ich mich erinnern zu können, dass bei der Installation von Windows 10 die Frage aufkam, ob sich andere User ebenfalls anmelden können sollen. Dies habe ich damals mit ja beantwortet.

Doof nur, dass es hier keinen (weiteren) Schalter gibt. Manchmal freue ich mich, nicht auf Windows 10 angewiesen zu sein. Linux und Mac sind tolle Alternativen. Ich kann hier jedem raten zumindest einmal Linux (und nein, kein Ubuntu) aus zu probieren und zumindest als zweites Betriebssystem Linux zu installieren.

Hast du Erfahrungen mit Windows 10 und mehreren Accounts und/oder Linux installiert um Windows zu entgehen? Schreib hierzu in den Kommentaren.

Backups sind wichtig

Facepalm CC-by-sa von Gunnar Ries (flickr)

Seit ein paar Wochen betreibe ich auf einem dedizierten Server eine kleine Spielwiese für mich.

Um nicht sämtliche Daten via Dropbox, Microsoft OneDrive oder bei Google speichern zu müssen, habe ich eine Owncloud-Instanz installiert. Natürlich mit einem SSL- Zertifikat von Let’s encrypt.

Nun hat der Heise-Verlag in der aktuellen Ausgabe (10/16) der c’t einige Artikel dem Thema IPv6 gewidmet. Im Grunde wollte ich schon seit längerem den Server via IPv6 zusätzlich zum bisherigen IPv6 Protokoll erreichbar bekommen. Gesagt getan, das mir zu Verfügung stehende Subnetz angeschaut und via einer Website direkt die Einzelnen IP-Adressen umrechnen lassen.
Die erste Adresse genommen und wie vom Hoster beschrieben in /etc/network/interfaces eingetragen. Im Anschluß den Netzwerk Service neu gestartet und Zack – keine Verbindung mehr zum Server.

Ja, so doof kann man sein. Schlichtweg kopiert und eingefügt. Die Zugangsdaten zum Remote Management sind natürlich nicht aktuell.

Glücklicherweise hat mir ein Arbeitskollege ein paar Tipps gegeben, wie am Besten backups zu erstellen wären und mir auch ein kleines Shell-Script zur Verfügung gestellt. Dieses habe ich modifiziert und es läuft nun täglich um ein Archiv vom kompletten Server zu erstellen.

Der einzige Haken ist derzeit, dass ich das Archiv täglich herunter laden muss.

Wenn mir der Hoster keine Lösung für mein „Aussperren“ hat, darf ich den Server leider in Gänze neu auspielen und die bereits mühsam getätigten Einstellungen nochmals tätigen und die Inhalte der Owncloud erneut hoch laden.

Also: Backups sind wichtig!

Bildquelle:

Flickr – Gunnar Ries – cc-by-sa

Apple stellt Uhr und großes iPhone vor [Kommentar]

Vor wenigen Tagen hat Apple auf einer Keynote das neue iPhone 6 und iPhone 6 Plus neben der Apple Watch vorgestellt. Nachfolgend folgt mein Kommentar bezüglich dieser Veröffentlichung.

Apple Watch

Erwartet wurde sehr viel (so ging es zumindest mir). Leider waren auch sehr viele Informationen vorab über so genannte Leaks in der Presse zu lesen. Dass diese Informationen nicht immer stimmen müssen, hat sich in der Vergangenheit gezeigt. Im Grunde ist die Uhr nüchtern betrachtet ein abgestecktes, kleines iPhone am Handgelenk. Chic, aber viereckig. Motorola und LG haben vor einiger Zeit bereits begriffen, dass unter Umständen runde Uhren eher dem Bedürfnis der breiten Masse entsprechen. Asus hat dies zumindest auf der IFA mit einem entsprechend preiswerterem Modell der sehr schönen Zenwatch gekontert.

Die Apple Fangemeinde hat entgegen zu dem finalen Produkt von Apple einiges an innovativen Vorschlägen aufgewartet. Ich persönlich bin davon ausgegangen, dass Apple hier äußerst innovativ und disruptiv wie beim iPhone auftreten wird. Die Einfallslosigkeit mit der seitlichen Krone, ein dreidimensionales Clickwheel, und der „Standardfunktionen“  einer smarten Uhr lassen zumindest bei mir die Vermutung reifen, dass Apple hier durch Samsungs Galaxy Gear enorm unter eigenem Druck geraten zu sein. Vor einigen Jahren konnte Apple Samsung noch vorwerfen, keinerlei eigene Innovationen liefern zu können und nur von Anderen lediglich zu kopieren. Nun könnte sich das Blatt wenden.

Das iPhone 6 und 6 Plus

Endlich, nach gefühlten 10 Jahren zu spät, hat Apple den bisherigen Formfaktor aufgegeben und das Wellholz nicht nur vom Home-Button zum oberen Ende des iPhones gerollt, sondern ist auch seitlich ausgerutscht. Mit 4,7 und 5,5 Zoll ist das iPhone 6, respektive 6 Plus, etwas größer gelungen wie der Vorgänger. Die Leistungsdaten rechnet sich Apple wie immer schön und verursacht Superlative wie 85x schneller und 50x schneller … Ausgehend vom originalen iPhone. Dies war bekanntlich direkt nach Veröffentlichung äußerst behäbig unterwegs. Sicherlich ist der Golf 1. Generation auch etwas langsamer wie die aktuelle Generation.

Warten wir ab, was die nächsten Tage an ersten Eindrücken des neuen iPhones bringen.