Krautreporter oder wie ich gerne Nachrichten lese

Vor einiger Zeit ist eine Gruppe von Journalisten auf die Idee gekommen, Ihre Arbeit nicht durch ein großes Verlagshaus mit Werbeeinblendungen finanzieren zu lassen, sondern direkt von den Lesern. Hierdurch soll, so die Macher des Projekts, die Objektivität gewahrt bleiben.
Man konnte Mitte des Jahres knapp 60 Euro investieren und hoffen, dass das Projekt wahr wird. Für mich in gewisser Weise eine Premiere, da ich bisher kein Crowdsourced Projekt auf Kickstarter oder anderen Plattformen unterstützt habe. Auch habe ich bisher kein dauerhafte Abo einer Zeitung gehabt, da hier häufig sehr gekürzt über gewisse Sachverhalte berichtet wird/wurde.

Das Experiment ist nun gestern aus der Betaphase an die Öffentlichkeit gegangen. Jeder kann nun unter Krautreporter.de Nachrichten, Aktuelles und ausführlich recherchierte Berichte lesen. Ich bin begeistert.
Die Artikel sind ausführlich und auch sehr gut geschrieben. Es wird nicht kurz angerissen und aufgehört, sobald es spannend werden könnte. Auch wurden keine so genannten Klickstrecken eingebaut, sondern einfach nur ein Artikel mit Bilder, Hintergrundinformationen und auch der Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen. Wissenswertes wird hier noch vermittelt und nicht einfach mit Buzzwörtern um sich geworfen.

Natürlich ist dies derzeit eine Momentaufnahme am Start. Wir werden sehen, wie sich das in einem Jahr entwickelt hat und ob ich hier dann noch bereit bin, für diese Art der „guten Berichterstattung“ Geld aus zu geben.

Welches Android-Smartphone?

Diese Frage stellt sich der Ein oder Andere sicherlich von Zeit zu Zeit.

Dem Käufer von günstigen Smartphones erschlagen teilweise Angebote von 100 – 199 Euro von unterschiedlichen Herstellern und leider sehr unterschiedlichen Ausstattungen. Seit Google vor einiger Zeit selbst Initiative im Markt der niedrigpreis Android-Smartphones gezeigt hat [Spiegel Artikel], ist der Preiskampf eröffnet.

Leider geht mit dem niedrigen Preis meist auch eine möglicherweise geringere Verarbeitungsqualität einher. Häufig sind aber auch Auftragsfertiger wie Mediatek mit eigenen Prozessoren und Bauteilen Ursache des geringeren Preises. So setzt Wiko Mobile im Stairway auch auf Mediatek Prozessoren. Im Grunde ist dies nicht negativ. Zumindest nicht, bis man Software oder Hardware einsetzt, welche speziellere Funktionen von Android oder der Hardware nutzt.
Während der (kurzen) Nutzung des Wiko Stairways musste ich feststellen, dass der von mir Verwendete Podcastclient Pocket Casts den Wiedergabestatus nicht speichern kann. So musste ich teilweise Podcasts erneut von vorn oder von einer falschen Stelle an anhören. Laut Entwickler lag dies an dem von mir verwendeten Prozessor.
Auch bin ich inzwischen ein Nutzer des Fitnesstrackers Flex von Fitbit. Dieses Fitnessarmband setzt leider den Bluetooth 4.0 Standart mit Bluetooth Low Energy voraus. Diese Erweiterung des Bluetooth Standarts ist leider im Wiko Stairway nicht vorhanden.

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Macbay vs. Posteo

Es gab Zeiten, zu denen hat das damalige iCloud (MobileMe) pro Jahr Geld gekostet. Oder, wie in meinem Fall, man hatte eine gewisse Anzahl von Apple Sales Training Punkten gesammelt und konnte sich kostenlos das Jahr über den Sync-Service von Apple sichern.

Sobald man allerdings nicht nur mit Apple-Geräten, oder Älteren, arbeitete, gab es Schwierigkeiten zu synchronisieren oder gar iCloud zu nutzen. Schon relativ früh habe ich daraufhin Alternativen gesucht und bin bei MacBay.de gelandet. Ein aus Berlin stammendes Unternehmen mit einer eigentlich soliden E-Mail- und Synchronisierungsfunktion.

Vor einiger Zeit gab es die Möglichkeit die „neue“ Synchronisierungsfunktion als BETA-User zu nutzen. Seit diesem Zeitpunkt hat sich nichts geändert. Der Sync für Kontakte funktioniert nicht (richtig) und der Rest ist abgesehen von E-Mail auch nicht nutzbar. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich derzeit lediglich meinen „alten“ MacMini aus dem Jahre 2006 nutze und mobile inzwischen auf Android gewechselt bin. Gestern Abend habe ich 12 Euro investiert um sicherere E-Mails, Kalender und Adressbuch zu erhalten. Posteo bietet eine verschlüsselte Speicherung der Kontakte und des Kalenders an.

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