Linux – ich komme

Immer wieder habe ich in den letzten Jahren den Anlauf gestartet mich mit Linux auseinander zu setzen. Die Kommandozeile und die „tollen“ Dinge, die man damit machen kann waren und sind mir (teilweise) immer noch suspekt.

Inzwischen besitze ich allerdings zwei Desktop-Linux-Systeme neben meinem Mac auf dem Schreibtisch. Mit Ubuntu und elementaryOS sind das zwei schöne und vor allem mit einem „normalen“ Desktop bedienbare Desktopbetriebssysteme. „Linux – ich komme“ weiterlesen

Gute Software auf dem Apple Computer

Seit 2006 besitze ich einen Apple Computer und mein erster Mac steht immernoch funktionierend auf dem Schreibtisch. Die Funktion und Bedienung dieser Plattform haben mir so gut gefallen, dass ich meine Ausbildung bei einem Unternehmen begonnen habe, welches Apple Computer und die Dinge drumherum verkauft und fachkundig berät.
Inzwischen habe ich täglich mit Windows Computern, der Vernetzung dieser und teilweise auch dem Betrieb von Windows Serverbetriebssystemen zu tun. Ab und an verirrt sich ein Kunde mit einem Apple Computer in diese Welt.
Viele meiner Kollegen haben gegenüber Apple Computern Vorurteile. Sie seien zu teuer, haben (fast) keine Software und überhaupt sei das ja eher ein Nieschenprodukt. Den Punkt bezüglich des Preises lassen wir mal bewusst außen vor. Bezüglich der Meinung, dass (fast) keine Software für den Mac vorhanden ist, möchte ich nachfolgend entgegentreten.

(fast) keine Software für den Apple Computer

Das Argument, dass es ja fast keine Software für Apple Computer gibt, höre ich häufiger. Wenn man sich nun aber anschaut, wie der jeweilige Softwaremarkt aus sieht, sieht man schnell, dass dies ein recht verzerrtes Bild ist. Viele wachsen mit Computern auf, welche das Windows Betriebssystem vorinstalliert haben. Mir ging es nicht anderst.

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Krautreporter oder wie ich gerne Nachrichten lese

Vor einiger Zeit ist eine Gruppe von Journalisten auf die Idee gekommen, Ihre Arbeit nicht durch ein großes Verlagshaus mit Werbeeinblendungen finanzieren zu lassen, sondern direkt von den Lesern. Hierdurch soll, so die Macher des Projekts, die Objektivität gewahrt bleiben.
Man konnte Mitte des Jahres knapp 60 Euro investieren und hoffen, dass das Projekt wahr wird. Für mich in gewisser Weise eine Premiere, da ich bisher kein Crowdsourced Projekt auf Kickstarter oder anderen Plattformen unterstützt habe. Auch habe ich bisher kein dauerhafte Abo einer Zeitung gehabt, da hier häufig sehr gekürzt über gewisse Sachverhalte berichtet wird/wurde.

Das Experiment ist nun gestern aus der Betaphase an die Öffentlichkeit gegangen. Jeder kann nun unter Krautreporter.de Nachrichten, Aktuelles und ausführlich recherchierte Berichte lesen. Ich bin begeistert.
Die Artikel sind ausführlich und auch sehr gut geschrieben. Es wird nicht kurz angerissen und aufgehört, sobald es spannend werden könnte. Auch wurden keine so genannten Klickstrecken eingebaut, sondern einfach nur ein Artikel mit Bilder, Hintergrundinformationen und auch der Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen. Wissenswertes wird hier noch vermittelt und nicht einfach mit Buzzwörtern um sich geworfen.

Natürlich ist dies derzeit eine Momentaufnahme am Start. Wir werden sehen, wie sich das in einem Jahr entwickelt hat und ob ich hier dann noch bereit bin, für diese Art der „guten Berichterstattung“ Geld aus zu geben.

Apple stellt Uhr und großes iPhone vor [Kommentar]

Vor wenigen Tagen hat Apple auf einer Keynote das neue iPhone 6 und iPhone 6 Plus neben der Apple Watch vorgestellt. Nachfolgend folgt mein Kommentar bezüglich dieser Veröffentlichung.

Apple Watch

Erwartet wurde sehr viel (so ging es zumindest mir). Leider waren auch sehr viele Informationen vorab über so genannte Leaks in der Presse zu lesen. Dass diese Informationen nicht immer stimmen müssen, hat sich in der Vergangenheit gezeigt. Im Grunde ist die Uhr nüchtern betrachtet ein abgestecktes, kleines iPhone am Handgelenk. Chic, aber viereckig. Motorola und LG haben vor einiger Zeit bereits begriffen, dass unter Umständen runde Uhren eher dem Bedürfnis der breiten Masse entsprechen. Asus hat dies zumindest auf der IFA mit einem entsprechend preiswerterem Modell der sehr schönen Zenwatch gekontert.

Die Apple Fangemeinde hat entgegen zu dem finalen Produkt von Apple einiges an innovativen Vorschlägen aufgewartet. Ich persönlich bin davon ausgegangen, dass Apple hier äußerst innovativ und disruptiv wie beim iPhone auftreten wird. Die Einfallslosigkeit mit der seitlichen Krone, ein dreidimensionales Clickwheel, und der „Standardfunktionen“  einer smarten Uhr lassen zumindest bei mir die Vermutung reifen, dass Apple hier durch Samsungs Galaxy Gear enorm unter eigenem Druck geraten zu sein. Vor einigen Jahren konnte Apple Samsung noch vorwerfen, keinerlei eigene Innovationen liefern zu können und nur von Anderen lediglich zu kopieren. Nun könnte sich das Blatt wenden.

Das iPhone 6 und 6 Plus

Endlich, nach gefühlten 10 Jahren zu spät, hat Apple den bisherigen Formfaktor aufgegeben und das Wellholz nicht nur vom Home-Button zum oberen Ende des iPhones gerollt, sondern ist auch seitlich ausgerutscht. Mit 4,7 und 5,5 Zoll ist das iPhone 6, respektive 6 Plus, etwas größer gelungen wie der Vorgänger. Die Leistungsdaten rechnet sich Apple wie immer schön und verursacht Superlative wie 85x schneller und 50x schneller … Ausgehend vom originalen iPhone. Dies war bekanntlich direkt nach Veröffentlichung äußerst behäbig unterwegs. Sicherlich ist der Golf 1. Generation auch etwas langsamer wie die aktuelle Generation.

Warten wir ab, was die nächsten Tage an ersten Eindrücken des neuen iPhones bringen.

Welches Android-Smartphone?

Diese Frage stellt sich der Ein oder Andere sicherlich von Zeit zu Zeit.

Dem Käufer von günstigen Smartphones erschlagen teilweise Angebote von 100 – 199 Euro von unterschiedlichen Herstellern und leider sehr unterschiedlichen Ausstattungen. Seit Google vor einiger Zeit selbst Initiative im Markt der niedrigpreis Android-Smartphones gezeigt hat [Spiegel Artikel], ist der Preiskampf eröffnet.

Leider geht mit dem niedrigen Preis meist auch eine möglicherweise geringere Verarbeitungsqualität einher. Häufig sind aber auch Auftragsfertiger wie Mediatek mit eigenen Prozessoren und Bauteilen Ursache des geringeren Preises. So setzt Wiko Mobile im Stairway auch auf Mediatek Prozessoren. Im Grunde ist dies nicht negativ. Zumindest nicht, bis man Software oder Hardware einsetzt, welche speziellere Funktionen von Android oder der Hardware nutzt.
Während der (kurzen) Nutzung des Wiko Stairways musste ich feststellen, dass der von mir Verwendete Podcastclient Pocket Casts den Wiedergabestatus nicht speichern kann. So musste ich teilweise Podcasts erneut von vorn oder von einer falschen Stelle an anhören. Laut Entwickler lag dies an dem von mir verwendeten Prozessor.
Auch bin ich inzwischen ein Nutzer des Fitnesstrackers Flex von Fitbit. Dieses Fitnessarmband setzt leider den Bluetooth 4.0 Standart mit Bluetooth Low Energy voraus. Diese Erweiterung des Bluetooth Standarts ist leider im Wiko Stairway nicht vorhanden.

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Ello oder wo ist das h

Es gibt (wieder) ein neues soziales Netzwerk. Dieses mal nur besser, privater und überhaupt.

Ello heißt das Netzwerk, ist frisch auf dem Markt und hat mich in den letzten zwei Tagen begeistert. Es ist schlicht, hat keine Werbung und bietet derzeit noch einen aufgeräumten Fluß von Informationen.

Im Grunde wäre das der Blogpost gewesen, wenn da nicht noch ein paar Schattenseiten wären. …

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ein paar Eindrücke von Schweden

Normalerweise ist das Ziel dieses Blogs eher die technische Seite. Dies soll sich in Zukunft nun ändern. Beginnend mit dem heutigen Tage werden ab und an Bilder, welche von mir geschossen wurde hier verlinkt.

Direkt nach meiner Ausbildung 2010 habe ich beschlossen, für eine Woche nach Schweden zu fliegen.
Während dieser Zeit sind einige Bilder entstanden, die nun den Weg zu Flickr gefunden haben.

Neben der Erholung konnte ich zu dem Zeitpunkt meine neue Spiegelreflexkamera testen und näher kennen lernen.
Herausgekommen sind unter Anderem nachfolgende Bilder.

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Neues Smartphone gesucht, die Entscheidung

In dem voran gegangenen Beitrag habe ich die möglichen Geräte benannt und einige Updates diesbezüglich angekündigt. Naja, der Entscheidungsprozess war dann doch schneller beendet wie geplant.

Es ist schlicht und einfach das Motorola Moto g.

Der Grund ist der Preis, die eingebauten Komponenten und die Art wie Motorola auf Facebook und im Support kommuniziert. Die Software kommt ohne groß Tamtam daher. Sehr sinnvolle Zusatzprogramme wie die automatische Stummschaltung bei im Terminkalender existenten Besprechungen und auch für Nachts runden ebenso wie die automatische Umzugsfunktion mit einer App ab.

Alles in Allem kann man sagen, dass sich Motorola sehr zum Vorteil entwickelt hat.